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Bücherecke - Vergewaltigung

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Sprich
von Laurie H. Anderson
Laurie Halse Anderson erzählt ohne Pathos, aber mit ungeheurer Suggestivkraft die Geschichte eines Mädchens, das erst die Sprache finden muss, die ihr das traumatische Erlebnis einer Vergewaltigung überwinden hilft.

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Kurzer Rock
von Christina Wahldén
Es ist nicht deine Schuld. Du hast Nein gesagt Madde wurde von zwei Mitschülern, Uffe und Bergström vergewaltigt. Sie hatte ein kurzes Kleid an mit einem tiefen Ausschnitt. Sie wollte es nicht anders. Das sagen Uffe und Bergström. Und Madde? Ist so zerstört, beschmutzt, verängstigt, dass sie fast selbst daran glaubt. Der Roman von Christina Wahlden, die lange als Polizeireporterin gearbeitet hat, ist ein Aufschrei, direkt und ungemein einfühlend: Die Medien konzentrieren sich immer auf das Verbrechen und die Vergewaltiger. Die Geschichte des Opfers aber ist viel länger.

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Fluch der Kindheit
von Judith Dagota
Aufgewachsen in der Nachkriegszeit, eine Kindheit und Jugend geprägt von den Folgen des Krieges, zusätzlicher Gewalt und Grausamkeit ihres Bruders und der Familiensituation, die sich zusehends, auch aufgrund dessen, verändert, ein Leben gezeichnet von Krankheiten, für die sich keine Ursachen finden lassen – in „Fluch der Kindheit“ beschreibt Judith Dagota offen und schonungslos ihren langen Lebens- und Leidensweg. Die Autorin kämpfte ein Leben lang mit den verschiedensten psychischen und physischen Krankheiten, die allesamt ihren Ursprung in den schrecklichen Erlebnissen ihrer Kindheit zu haben scheinen, die sie bis heute qualvoll verfolgen.

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Schuldlos Schuldig
von Susan Sloan
Die hübsche Karen Kern blickt voller Zuversicht in die Zukunft. Sie wird ihren Collegefreund heiraten, Kinder haben und glücklich werden. Doch dann lässt sie sich nach einer Party von dem charmanten Jurastudenten Bob nach hause begleiten. Alle sehen, wie sie das Fest gemeinsam verlassen. Keiner sieht, wie er sie vergewaltigt. Bob stammt aus einer wohlhabenden und einflussreichen Familie und behauptet, Karen habe den Sex gewollt. Er kommt ungestraft davon und Karen muss mit Wut, Angst und Schamgefühl fertig werden. Dreißig Jahre lang bleiben ihre Beziehungen zu Männern gestört. Bis Karen Kern das tut, wozu die meisten Opfer nie in der Lage sind: Sie rechnet mit dem Mann ab, der ihr Leben zerstört hat.

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Kandiskind: Über sexuellen Missbrauch
von M. Anastasia
Misshandelt, gedemütigt und ohnmächtig vor Wut: Eine Vergewaltigung zählt zu den schlimmsten Albträumen einer Frau. Anastasia M. hat ihn erlebt. Im Buch Kandiskind vom Verlag interna beschreibt sie, wie sie damit umgegangen ist.

Vorweg: Ihr Name ist ein Pseudonym. Anastasia will nicht erkannt werden, trotzdem Frauen in ähnlicher Situation helfen. Der Mensch, der uns diese Dinge angetan hat, darf nicht Sieger über unser Leben bleiben , sagt sie. Vieles hat Anastasia versucht, nicht alles funktionierte. Doch am Ende stellte sie fest: Es ist vorbei, das Trauma bewältigt.

Was viele nicht wissen: Als Vergewaltigung zählt jedes Eindringen in den Körper einer Person ohne deren Einwilligung - sogar, wenn eine Beziehung zum Täter besteht. Rechtlich ist die Tat noch weiter gefasst. Anastasia geht auch auf Kindesmissbrauch ein; aus eigener Erfahrung. Als Schlüsselweg entpuppt sich die Suche nach innerer Zufriedenheit, einem positiven Selbstbild. Sie stellt eine Lebensliste auf, trennt sich von falschen Freunden, Kompromissen, Negativem. Sie setzt aufs gute Gefühl. Alles Schlechte soll ihr nichts mehr anhaben können. Das Einschneidende der Vergangenheit: fortan ein stumpfes Schwert. Schwer war die Umsetzung, doch jedes kleine erreichte Ziel ein Schritt voran.

Kandiskind ist kein Ratgeber mit Abschnitten zum Abhaken. Das Vergewaltigungsopfer Anastasia M. lässt seine Leserinnen teilhaben an der Bewältigungs(tor)tour. Wie wichtig solche Auseinandersetzungen mit den seelischen Narben sind, zeigt der Zeitpunkt der Buchveröffentlichung: 30 Jahre nach der Tat.

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Ich will dir in die Augen sehen: Eine Frau trifft den Mann, der sie vergewaltigt hat
von Thordis Elva & ? Tom Stranger
Eine Frau, ein Mann, eine Vergewaltigung – und der schwierige Weg von Gewalt zu Versöhnung: Erstmals schreiben ein Vergewaltigungs-Opfer und ein Täter gemeinsam ihre Geschichte auf. Ein tief berührendes Memoir ist entstanden über Schuld, Vertrauen und Vergebung.
Die Isländerin Thordis Elva ist 16, als sie von ihrem Freund vergewaltigt wird. Nach einer Party nutzt Tom, der australische Austauschschüler, ihre Wehrlosigkeit aus und missbraucht sie stundenlang. Danach ist für Thordis wie auch für Tom nichts mehr wie zuvor. Beide versuchen auf ihre Weise, das Geschehen zu verarbeiten – vergeblich. Bis Thordis Jahre später mit Tom Kontakt aufnimmt. Sie schlägt ihm ein Treffen vor, in Kapstadt, auf halber Strecke zwischen Reykjavik und Sydney. Ihr Ziel: Sie will Tom die Tat vergeben und so endlich die Opferrolle ablegen. Auch Tom hat seine Sicht der Dinge zu erzählen.
Dieser ehrliche und authentische Bericht einer emotional riskanten Begegnung ausgerechnet in Kapstadt, er statistischen Hochburg von Sexualverbrechen, spricht Frauen und Männer an - denn Vergewaltigung in der Partnerschaft ist ein heiß diskutiertes Debattenthema.
Auf einzigartige Weise schildern die vielfach ausgezeichneten Autorin und Journalistin Thordis Elva, die sich für Gewaltprävention einsetzt, und Tom Stranger, der jahrelang als Sozialarbeiter tätig war, was damals zwischen ihnen wirklich passiert ist. Und wie es ihnen nach langen Jahren im Austausch gelingt, den Mut zu fassen, sich den Tatsachen zu stellen und das Unfassbare zu verarbeiten.
Thordis Elva: „Nur so konnte ich mir beweisen, dass Gewalt keine Macht über mich hat. Nicht damals, nicht heute: nie.“

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Nicht mehr ich: Die wahre Geschichte einer jungen Ordensfrau
von Doris Wagner
Doris Wagner sucht voller Glauben das Leben mit Gott und tritt mit 19 in ein Kloster ein. Selbst bei den einfachsten Aufgaben erlebt sie das pure Glück. Doch es dauert nicht lange, bis sie feststellen muss, dass die Schwestern und Priester systematisch strengste Kontrolle ausüben und absoluten Gehorsam fordern. Sie zensieren ihre Briefe, verweigern Doris Wagner, ihre Familie zu besuchen. Als sie von einem Priester vergewaltigt wird, droht sie zu zerbrechen und verliert jeden Lebensmut. Erst durch die Unterstützung eines guten Freundes findet sie langsam die Kraft, den Orden zu verlassen.

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Schrei nach innen: Vergewaltigung und das Leben danach
von Gabriele Mörth
Da Vergewaltigung ein gesellschaftliches Tabuthema darstellt, wird erfahrene Vergewaltigung häufig zum Stigma.
Trotz zahlreicher Forschungen über die Thematik ist die Kluft zwischen den Vorstellungen über Vergewaltigung und der Realität,
zwischen Betroffenen und ihrem sozialen Umfeld nicht kleiner geworden.
Gabriele Mörth geht deshalb der Frage nach, welche Bedeutung eine erlebte Vergewaltigung für eine Frau hat.
Im ersten Teil des Buches untersucht sie historisch-kulturelle Fakten:
die lange Geschichte der Vergewaltigung und Vergewaltigungen im Krieg.
Auf der gesellschaftlich-strukturellen Ebene verweist die Autorin (unter Berücksichtigung anderer Gewaltformen gegen Frauen)
auf Bedingungen und Theorien, um auf die personelle Ebene überzuleiten –
zur geschlechtsspezifischen Erziehung und zur Geschlechtsidentität.
Im zweiten Teil des Buches kommen betroffene Frauen zu Wort.
Die differenzierte Wiedergabe und Analyse der Falldarstellungen verdeutlichen psychische Phänomene,
die bei Frauen infolge einer Vergewaltigung ausgelöst werden,
und soll zur Schaffung von Problembewusstsein für die komplizierten Verstrickungen und enormen Auswirkungen beitragen.
Auf der Basis von Forschungsergebnissen und Anregungen der Gesprächspartnerinnen erstellt Gabriele Mörth schließlich Vorschläge für Hilfsmaßnahmen für vergewaltigte Frauen und geht der Frage der gesellschaftlichen Prävention nach.

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Winterwassertief
von Lilly Lindner
Mit sechs wiederholt vergewaltigt, mit 13 an Magersucht erkrankt, mit 21 ausgerechnet in einem Bordell Zuflucht gesucht: Lilly Lindners wortgewaltige Autobiographie "Splitterfasernackt" nahm unzähligen Menschen den Atem. In "Winterwassertief" erzählt sie, was danach kam: Von der Schwierigkeit, mit ihrer nackten Geschichte plötzlich in der Öffentlichkeit zu stehen, von der Ambivalenz ihrer eigenen Gefühle – aber auch von den berührenden Begegnungen, die sie seit dem Erscheinen von "Splitterfasernackt" hatte: mit Menschen, die ähnliche Schicksale haben wie sie, die sich ihr anvertrauen und denen sie mit ihren Worten helfen konnte. Für Lilly Lindner wurde der Schritt in die Öffentlichkeit zur Zerreißprobe. Am Ende ist sie daran gewachsen und schöpft heute Kraft daraus, für andere da zu sein, zuzuhören und Mut zu machen.

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